Prävention

Leistungsfahig durch medizinische Prävention

In der heutigen Gesellschaft nimmt die Gesundheit des Menschen eine immer herausragendere Stellung ein. Die Notwendigkeit das Management des eigenen Körpers in professionelle Hände zu legen, ist mittlerweile in der Gesellschaft angekommen.

Primär der Bewegungsapparat und das Herz-Kreislaufsystem stehen im Vordergrund. Die medizinische Prävention ist hier das zentrale Stichwort, welches die Möglichkeit für ein gesundes Leben bieten kann. Medizinische Prävention beschreibt die Verhinderung von Krankheiten durch die Beeinflussung von Risikofaktoren. Der richtige Einsatz von präventiver Medizin hilft, unzählige Erkrankungen am Menschen frühzeitig zu erkennen und bestenfalls zu verhindern.

Gleichzeitig entlastet eine zielführende medizinische Prävention nachhaltig die Kosten unseres Gesundheitssystems. Allerdings gibt es aktuell noch wenige Bestrebungen von Politik und Gesetzgebung, dieses Forschungsfeld zu unterstützen und weiter voranzutreiben. Hier kann sich Münster als einer der wenigen Standorte behaupten. Wichtige Punkte sind in diesem Zusammenhang die Identifizierung  und Quantifizierung, die Diagnostik sowie verschiedene Behandlungsstrategien.

 

Prävention und Präventionsmedizin beginnt in den meisten Fällen mit Veränderung von Lebensgewohnheiten. Man weiß heute, daß unser Lebensstil

  • wesentlicher Faktor bei der Entwicklung vieler Krankheiten ist (z.B. um Faktor 5-10 unterschiedliches Brustkrebsrisko in Abhängigkeit von Lebensstilfaktoren)
  • wesentlich unsere Vitalität beeinflußt
  • ein bestimmendes Element bei biologischen Alterungsvorgängen ist.

Dies ist das umfangreichste (und manchmal auch schwierigste) Arbeitsgebiet des Präventionsteams.

In der orthomolekularen Medizin werden bioaktive Mikronährstoffe wie Vitamine, Spurenlemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und anderer Vitalstoffe gezielt zur Verbesserung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und zur Verminderung von Erkrankungsrisiken eingesetzt. Natürlich werden in diesem Rahmen auch Mangelerscheinungen ausgeglichen.

Medizinische Maßnahmen wie Medikamente oder andere Behandlungsverfahren ergänzen - wo erforderlich - die Basismaßnahmen, können aber beispielsweise notwendige Lebensstil-Veränderungen nie ersetzen.

Medizinische Untersuchungsverfahren sind dagegen in der Präventionmedizin heute unverzichtbar. Sie zeigen die Richtung sinnvoller Lebensstil-Modifikationen, lassen Nährstoffmängel, Belastungs-, Risiko- und Alterungsfaktoren erkennen und decken Krankheiten im Frühstadium auf (z.B. Krebs-Früherkennung).

 

Ernährung und Bewegung

Ernährung und Bewegung sind neben anderen Faktoren des persönlichen Lebensstils ein zentraler Bestandteil für unsere Gesundheit.

Ernährung respektive das Essen ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Dabei geht es um eine ausgewogene Ernährung im Sinne der Lebensmittelpyramide. Dies beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Zufuhr von Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiss usw.) zum Wachstum, zur Erhaltung der Gesundheit, der Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit unseres Körpers - sondern Essen bedeutet auch eine Esskultur zu entwickeln, z.B. am Familientisch oder in der Gesellschaft. Ernährung tangiert also direkt unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Allerdings äussern sich diese Einflüsse in der Regel nicht sofort, sondern erst nach wenigen bis vielen Jahren, z.B. in Form von Arteriosklerose, Herzinfarkt, Diabetes usw.
Das Bundesamt für Gesundheit setzt sich unter anderem für Prävention in der Bevölkerung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung ein. Es arbeitet zusammen mit Partnern: z. B. beim Thema Übergewicht hilft es mit, Strategien zur Prävention von Übergewicht und Adipositas zu entwickeln. Es arbeitet zusammen mit der Eidg. Ernährungskommission Empfehlungen aus und erarbeitet eine nationale Strategie zur Ernährung und Bewegung.
 
Lebensmittelbedingte Gruppenerkrankungen in der Schweiz

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Ernährung & Bewegung in der Schweiz

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• 120 000 Generationen Jäger und Sammler (99,5 %)
• 500 Generationen Ackerbau (Domestizierung) (0,5 %)
• 10 Generationen nach industrieller Revolution
• 1 Generation in der Computerwelt
 
Gewichtsabnahme kann den Blutdruck senken
 

Gewichtszunahme hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Besonders gefährlich ist das Fett, das sich im Bauchraum um die inneren Organe sammelt, weil es verschiedene Botenstoffe produziert. Diese Stoffe schädigen die Blutgefäße. Ob der Bauch zu dick ist, lässt sich leicht durch einfaches Messen des Taillenumfangs ermitteln. Gemessen wird nach dem Ausatmen knapp oberhalb des Bauchnabels.

Das Gesundheitsrisiko steigt bereits stark an bei einem Bauchumfang von

                                                              88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern.

Durch die Gefäßschädigungen kann das Übergewicht Bluthochdruck verursachen. Normalerweise soll der Blutdruck  - auch Hypertonie genannt - unter 140/90 mmHg bleiben. Ist der Wert des Blutdrucks häufig höher, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es kommt dreimal häufiger zum Herzinfarkt und das Risiko, einen  Schlaganfall zu bekommen, steigt sogar auf das Achtfache. Auch die Nieren können leiden und es kommt oft zu Durchblutungsstörungen.

Arterielle Hypertonie ist heute eine Volkskrankheit. Mindestens jeder Dritte bis Vierte in der Schweiz hat bereits einen zu hohen Blutdruck. Tendenz steigend. Bei den über 60-Jährigen geht man sogar davon aus, dass jeder Zweite betroffen ist.

Wenn Übergewichtige abnehmen, kann das sowohl eine wirksame Vorbeugung gegen Bluthochdruck sein wie auch zur Therapie dienen. Denn wenn das Normalgewicht erreicht wird, normalisiert sich der Blutdruck oft von selbst, ohne dass blutdrucksenkende Medikamente eingenommen werden müssen. Eine neue Studie zeigte sogar, dass der Gewichtsverlust auch Schäden an den Blutgefäßen rückgängig machen kann. Abnehmen ist also in doppelter Hinsicht gut für Herz und Gefäße!

Es wird zudem auf einen Zusammenhang zwischen Salz und Bluthochdruck hingewiesen.Vorweg - nicht jeder Mensch reagiert auf zu viel Kochsalz. Es sind die so genannten "salzsensitiven Hypertoniker", die auf Kochsalz mit Blutdruckanstieg reagieren.

Man geht davon aus, dass 30 - 60 % der Hypertoniker salzsensitiv sind.
Die Salzsensitivität nimmt jedoch im Alter zu. Durch die Abnahme der Nierenfunktion im Alter verringert sich die Kochsalzausscheidung. Dadurch erhöht sich die Salzmenge im Körper, das Salz bindet vermehrt Wasser im Körper. Dadurch steigt die Flüssigkeitsmenge im Körper an, was wiederum den Blutdruck erhöht. Es können auch Wasseransammlungen (Ödeme) in den Beinen auftreten. Außerdem kann das ständige Überangebot von Kochsalz die Verdickung des Herzmuskels fördern und zu Herzschwäche führen.

Schon bei der Entstehung von Bluthochdruck ist bei drei von zehn Erwachsenen hoher Kochsalzverbrauch beteiligt.
Eine Reduzierung des Kochsalzverbrauchs hingegen kann den Blutdruck senken.
Wenn die Salzaufnahme um die Hälfte verringert würde, könnten pro Jahr weltweit 2,5 Millionen Todesfälle durch Schlaganfälle und Herzinfarkte vermieden werden.

Die tägliche Kochsalzzufuhr beträgt in Mittelfranken durchschnittlich 9-12 Gramm pro Kopf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, nicht mehr als einen Teelöffel Kochsalz pro Tag (ca. 5-6 Gramm) zu sich zu nehmen. Diese Menge ist schon ohne zusätzliches Salzen in unserem Essen enthalten! Brot, Fertiggerichte, Wurst, Käse – überall finden Sie reichlich Salz.

Wie können Sie im Alltag Salz einsparen?

Meiden Sie Salz beim Kochen - salzen Sie anschließend!
Verbannen Sie den Salzstreuer vom Tisch!
Würzen Sie die Speisen mit Kräutern!
Bevorzugen Sie frische oder tiefgefrorene Lebensmittel ohne Zusätze!
Meiden Sie salzhaltige Gewürzmischungen
Meiden Sie Konserven!
Reduzieren Sie Lebensmittel mit hohem Kochsalzgehalt (z.B. Käse oder Wurst)!
Lassen Sie Fertiggerichte im Regal und in der Tiefkühltruhe!

 
 

Alkohol, Tabak, Drogen

 

Tabak, Cannabis, Alkohol, Medikamente

Die ersten Ergebnisse zeigen beispielsweise, dass die Anzahl der Personen, die rauchen, in der Schweiz zurzeit 24,8% beträgt, was die seit 2001 festgestellte abnehmende Tendenz bestätigt. Cannabis bleibt die am meisten konsumierte illegale Droge: 32,8% der Männer und 23,2 der Frauen haben einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert. Beim Alkohol wiederum weisen 26% der Männer und 14% des Frauen einen problematischen Konsum auf (chronischer Konsum oder Rauschtrinken). Schliesslich haben 9,6% der Bevölkerung in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal Schlaf- oder Beruhigungsmittel eingenommen.

Link/Alkohol:/public_html/js/ckeditor/kcfinder/uploads/files/120913_ALK_Das%2BWichtigste%2Bin%2BK%C3%BCrze%2Bdt.pdf

Link/Drogen:/public_html/js/ckeditor/kcfinder/uploads/files/120920_illegale%2BSubstanzen_d.pdf

Link/Tabak:/public_html/js/ckeditor/kcfinder/uploads/files/120928_Tabak_Das%2BWichtigste%2Bin%2BK%C3%BCrze.pdf

Konsumverhalten Jugendlicher und junger Erwachsenen im Nachtleben

Dem Substanzkonsum der Jugendlichen in ihren Wochenendausgängen wurde auch besondere Aufmerksamkeit beigemessen. Es zeigte sich, dass die 15- bis 29-Jährigen im letzten Ausgang am häufigsten Alkohol (63.7%) konsumierten, gefolgt von Zigaretten (23.6%), Cannabis (3.7%) und Wasserpfeife / Shisha (3.0%). Auch der gleichzeitige Konsum verschiedener Substanzen ist unter jungen Leuten verbreitet. Am häufigsten werden Alkohol und Zigaretten zusammen konsumiert (16%), gefolgt von Alkohol, Zigarette und Cannabis (2,2%).

In ihrem letzten Ausgang waren 4.6% der 15- bis 29-Jährigen mit mindestens einer problematischen Situation konfrontiert. Am häufigsten waren es Schlägereien / Prügeleien (2.5%). Andere Probleme wie Sachbeschädigung, Verkehrsunfälle, Probleme mit der Polizei waren seltener (˂ 2%). Jene 15- bis 29-Jährigen, die im Ausgang einen hohen Alkohol- oder Cannabiskonsum hatten, hatten mehr körperliche Auseinandersetzung und Schlägereien (6.1%) als junge Leute, welche keinen exzessiven Konsum aufweisen (1.0%). Mit zunehmendem Alter nehmen die Problemsituationen und die Fälle von ungebührlichem Verhalten ab.

Link:/public_html/js/ckeditor/kcfinder/uploads/files/121008_Wochenendkonsum%2Bvon%2BJugendlichen_d.pdf

Multipler Substanzkonsum oder Mischkonsum

Rund 9% der Bevölkerung weist einen erhöhten Konsum von mindestens zwei Substanzen auf. Bei den 20- bis 24-Jährigen ist das Phänomen mit rund 17% am verbreitetesten. Wird bereits eine Substanz konsumiert, steigt die Wahrscheinlichkeit auch eine andere psychoaktive Substanz einzunehmen. Es zeigte sich z. B. Folgendes:

Alkohol und Tabak: Bei den 30- bis 64-Jährigen, die erhöht Alkohol konsumieren, rauchen 29% täglich. Der Anteil liegt bei 18 % bei denen, die gelegentlich Alkohol konsumieren.
Alkohol und Cannabis: Bei den 15- bis 29-Jährigen, die einen erhöhten Alkoholkonsum aufweisen, rauchen 8% Cannabis. Der Anteil liegt bei 2% bei denen, die gelegentlich Alkohol konsumieren.
Alkohol und illegale Substanzen: Bei den 15- bis 29-Jährigen konsumieren 7% andere illegale Substanzen, wenn sie erhöht Alkohol konsumieren. Der Anteil liegt bei 2%, wenn sie gelegentlich Alkohol konsumieren.
 
 

Elektromagnetische Felder EMF

Elektromagnetische Felder (EMF) ist die Bezeichnung für den untersten Frequenzbereich des elektromagnetischen Spektrums (0 Hz bis 300 GHz).

EMF kommen überall in unserer Umwelt vor – aus natürlicher und immer häufiger auch aus künstlicher Quelle – gewollt bei der Übertragung von Funksignalen oder als Nebenprodukt bei der Stromversorgung von elektrischen Geräten. Deswegen wird oft auch von Elektrosmog gesprochen.
 
zug, hochspannungsleitung, stecker, fernehen, handy, mikrowelle, radar
 

Mobiltelefon

 

Mobiltelefon

Mit einem Mobiltelefon (Handy) kann über ein Netz von Basisstationen ortsunabhängig kommuniziert werden. Die Information wird mittels hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (Funk) vom Mobiltelefon zur Basisstation übertragen und umgekehrt. 
Die Strahlung ist vor allem in der Nähe der Strahlungsquelle, also der Antenne des Mobiltelefons, stark. Deshalb erzeugt ein Mobiltelefon, das beim Telefonieren ans Ohr gehalten wird, eine relativ grosse Exposition des Kopfes im Ohrbereich. Die Strahlung ist nur stark während das Telefon sendet, also nicht im Ruhezustand. Die Strahlung nimmt mit der Distanz zum Gerät rasch ab.

Die Stärke der Exposition während des Telefonats hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Bei einer guten Verbindungsqualität strahlt das Mobiltelefon weniger als bei einer schlechten. Die Verbindungsqualität ist zum Beispiel im Freien besser als in einem Gebäude bzw. in der Nähe einer Basisstation besser als bei grösserer Entfernung. Auf dem Display des Mobiltelefons wird die Verbindungsqualität mit Hilfe von Balken dargestellt.
  • Der Anteil der Strahlung, der beim Telefonieren vom Kopf absorbiert wird, ist je nach Modell von Mobiltelefon unterschiedlich gross. Er wird durch die spezifische Absorptionsrate SAR ausgedrückt. Je kleiner der angegebene SAR-Wert ist, desto geringer ist die Strahlung, die vom Körper aufgenommen wird. Den SAR-Wert finden Sie in der Gebrauchsanweisung oder im Internet (http://www.bfs.de/elektro/oekolabel.html).
 

Um die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, raten wir Ihnen:

 
  • Achten Sie beim Kauf des Mobiltelefons darauf, dass der SAR-Wert klein ist.
  • Telefonieren Sie nur kurz oder schreiben Sie stattdessen eine SMS.
  • Verwenden Sie eine drahtlose Freisprecheinrichtung (Kopfhörer, Head-Set) mit einem schwachen Bluetoothsender, um die Strahlung am Kopf zu reduzieren.
  • Telefonieren Sie wenn möglich nur bei einer guten Verbindungsqualität.

 Weitere Hinweise:

 

  • Telefonieren Sie nie, während Sie ein Fahrzeug lenken, auch nicht mit einer Freisprecheinrichtung.
  • Vorsicht bei Schutz- und Abschirmprodukten, welche die Strahlenbelastung reduzieren sollen. Sie können die Verbindungsqualität verschlechtern und so das Telefon zwingen, stärker zu strahlen.
  • TrägerInnen von aktiven medizinischen Implantaten sollten einen Abstand von 30 cm zwischen dem Mobiltelefon und dem Implantat einhalten.
 

 

Ultraviolette Strahlung

 

Schützen Sie sich vor zu viel Sonnenstrahlung!

Sonnenschutz

 

 

UV-Strahlen können Sie weder sehen noch fühlen. Ein Grund mehr zur Vorsicht, wenn Sie sich der Sonne aussetzen! Denn eine UV-Menge, die Sie im Moment gar nicht spüren, kann bereits einen Sonnenbrand verursachen.

 

Vor UV-Strahlung schützen

Guter Sonnenschutz ist einfach. Es genügt, wenn Sie folgende Punkte beachten:
 
Sonnenbrille
 

Tragen Sie eine Sonnenbrille mit einem vollständigen UV-Filter (100% UV-Schutz bis 400 Nanometer)! Damit verringern Sie das Risiko für den Grauen Star. Achtung: Auch bei einem UV-Index von 1-2 empfiehlt es sich, in den Bergen, in der Umgebung von Schnee, eine Sonnenbrille zu tragen.

Kopfbedeckung

 

Eine breitrandige Kopfbedeckung schützt Ihr Gesicht und Ihre Augen vor UV-Strahlung.

Kleider
 

An der Sonne tragen Sie am besten immer ein langarmiges T-Shirt oder Hemd und langbeinige Hosen.

Schatten ist der beste Sonnenschutz
 

Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie sich möglichst im Schatten oder drinnen aufhalten. Achtung: Auch unter dem Sonnenschirm können Sie sich ohne Sonnenschutz einen Sonnenbrand holen! Deshalb ist bei einem UV-Index über 8 der Aufenthalt in Gebäuden empfohlen.

Sonnencreme

 

Es ist sinnvoll, die ungeschützten Körperpartien mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen. Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Creme mit genügend hohem Lichtschutzfaktor (min. LSF 20) mit UVA- und UVB-Filter verwenden
  • Creme grosszügig auftragen
  • Nach dem Baden erneut eincremen (beim Abtrocknen wird die Creme abgewischt)

 

Hauttyp abklären

Damit Sie sich genügend vor der Sonne schützen können, ist es wichtig, dass Sie Ihren Hauttyp kennen. Entscheidend für den Hauttyp sind weniger die Haar- und die Augenfarbe als vielmehr das Verhalten der Haut bei UV-Exposition, das heisst, welche Neigung zu Sonnenbrand und welches Bräunungsverhalten die Haut zeigt. Viele Leute schätzen sich selber zu dunkel ein. Je heller Ihre Haut ist, desto weniger Eigenschutz vor UV-Strahlung hat sie. Ihren persönlichen Hauttyp ermitteln Sie hier:

 

Welcher Hauttyp sind Sie?

 



Nicht alle müssen sich gleich vor der Sonne schützen.
Jede Haut ist anders.

Lernen Sie Ihren Hauttyp kennen! Machen Sie den Test!

 

 

Wohngifte

Der Bund hat den Auftrag, die Bevölkerung über Schadstoffe in der Innenraumluft zu informieren (Chemikaliengesetz, Art.29, ChemG, «Informationen zur Innenluft»). Auf den folgenden Seiten der Fachstelle Wohngifte erfahren Sie, welche Schadstoffe in Wohn- und Aufenthaltsräumen vorhanden sein können und durch welche Massnahmen sich gesundheitsgefährdende Belastungen vermeiden lassen. Bei den langen Aufenthaltszeiten in Wohnräumen muss eine möglichst gute, gesunde Raumluft angestrebt werden.

 

Schadstoffe in der Raumluft

Die Schadstoffe in der Raumluft entstammen verschiedenen Quellen. Entsprechend vielfältig müssen auch die Bemühungen sein, um deren Freisetzung zu verhindern oder zu reduzieren. Durch Lüften kann man unvermeidliche Innenraumbelastungen senken.

http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00238/01355/01359/index.html?lang=de

 

Gesund Bauen

Gesundes Bauen beginnt bereits bei der Planung: Radonschutzmassnahmen, Minimierung von Schadstoffemissionen in Innenräumen und ein ausreichender Frischluftwechsel. Das sind die wichtigsten baulichen Voraussetzungen für eine gute Raumluftqualität.

http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00238/01355/01357/index.html?lang=de

 

Gesund Wohnen

Gesundes und behagliches Wohnen bedeutet Lebensqualität. Viel hängt dabei von den Gebäudenutzern selbst ab.

http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00238/01355/01358/index.html?lang=de

 

Gesundheitliche Beschwerden

Beim Aufenthalt in Gebäuden können Beschwerden oder Befindlichkeitsstörungen auftreten. In diesen Fällen gilt es zu klären, ob Innenraumbelastungen die Ursache sein könnten. Mit geeigneten Untersuchungen können Innenraumprobleme identifiziert werden, so dass man Verbesserungsmassnahmen treffen kann. Gesundheitliche Beschwerden am Arbeitsplatz müssen den Verantwortlichen im Betrieb gemeldet werden. Denn der Arbeitgeber ist verpflichtet, die nötigen Abklärungen und Massnahmen zu veranlassen.

http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00238/01355/01356/index.html?lang=de